Fossilien - Bilder und Beschreibungen

 

 

 

 

Ataxioceras hypselocyclum

Weißjura gamma (Kimeridge) von Geisingen an der Donau. Die Fundstelle, der Steinbruch der Portlandzementwerkein Geisingen liegt am "Saufang" und ist an arbeitsfreien Tagen zugänglich (Anmeldung).

 

Aulacostephanus euduxus

Weißjura delta (Kimeridge) von Wurmlingen bei Tuttlingen. Der Ammonit hat einen erhaltenen Mundrand mit Apophyse. Trotz seiner Größe dürfte es sich um ein männliches Exemplar handeln.

 

 

Leioceras

Braunjura beta (unteres Aalenium) vom Wochenberg bei Deilingen. Es handelt sich mit ziemlicher Sicherheit um ein weibliches Tier (Makorkonch), da das Fossil die typische Verflachung der Skulptur auf den Außenwindungen zeigt und nur auf den Innenwindungen eine deutliche Skulptur aufweist. Das Gehäuse ist noch teilweise beschalt!

Lopha marshi

Braunjura delta (Bajocium) Unterkochen bei Aalen 1980. Es handelt sich um eine Auster, die im weichen Ton hervorragend erhalten ist. Sie wurde durch vorsichtiges Bürsten vom Ton gereinigt. Stellenweise zeigt sie Serpel- und Bryozoenbewuchs. Häufig sind mehrer Exemplare miteinander verwachsen, da diese Tiere, besonders im Larvenstadium auf hartes Substrat angeiwesen waren.

 

Pleuroceras solare

Schwarzjura delta (Pliensbachium) von Unterstürmig (Franken). Das stark skulpturierte Gehäuse ist mit einer weißen, kreidigen Schicht übezogen. Bei dieser handelt es sich um die Originalschale, die durch Verlust der organischen Anteile ihrer feste Struktur verloren hat. Der Steinkren dieses Ammoniten ist pyritisiert.

 

Pleuroceras spinatum

Schwarzjura delta (Pliensbachium) von Unterstürmig (Franken). Das stark skulpturierte Gehäuse war mit einer weißen, kreidigen Schicht übezogen, die zum größten Teil nicht mehr erhalten ist. Der Steinkren dieses Ammoniten ist pyritisiert. Pyritisierte Fossilien neigen zum "Ausblühen", d.h. der Pyrit zersetzt sich oxidativ unter Mitwirkung von Bakterien.

 

Belemnt Passalotheuthis paxillosus

Dieser Belemnit stammt aus den Grenzschichten des Lias delta zum Lias epsilon (Toarcium) ("aschgraue Mergel) von Dormettingen bei Balingen. Belemniten waren Tintenfische mit Innengehäuse. Von den Hartteilen ist hier nur das Rostrum erhalten. Früher wurden diese Rostren im Volksglauben als Teufelsfinger oder wegen des Katzenurin artigen Geruchs beim Reiben als Katzen- oder Luchssteine bezeichnet.

 

Ammonit Oxynoticeras oxynotum

Der Ammonit stammt aus dem Lias beta (Sinemurium) von Schömberg b. Balingen. Er hat ein flach diskusförmiges Gehäuse (oxycon). Der Steinkern ist in Pyrit erhalten, die Lobenlinien (Kammerscheidewände) sind deutlich zu erkennen. Im Inneren ist das Gehäuse mit Calcitkristallen ausgefüllt. Bei dem erhaltenen Steinkern fehlt die Wohnkammer des Ammoniten, so dass das Tier einige cm größer war als der ca. 5 DM-Stück große Pyritkern.